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Arbeitsgemeinschaft der Bitumen-Industrie e.V.

Dach- und Dichtungsbahnen-Industrie, Verlegung von Bitumenbahnen, Bitumen-Schweißbahnen, hochwertige Polymerbitumenbahnen mit Trägereinlagen aus Glas- und Polyestervlies, Bautenschutzmitteln auf Bitumenbasis. Steindamm 55, Hamburg
Telefon: +49 (0)40 / 2802939, E-Mail: [email protected]

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Das Flachdach wird in Ordnung gebracht
Drucken 2008-05-08 18:17  

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Die Dachsanierung beginnt von der Erforschung des Dachzustandes. Falls der Dachzustand Zweifel bereitet, sollte man sofort zu entsprechenden Maßnahmen greifen. Die Verzögerung kann zu Konstruktionsbeschädigungen führen und dies bedeutet höhere Kosten und längere Reparatur als die des Dachbelages. Man sollte einen Fachmann um den Rat fragen, der die nötigen Arbeiten und deren Dringlichkeit einschätzen kann. Jedoch sollte man einige Regeln beachten, bevor man einen Auftragnehmer für die Dachreparatur wählt :

- die Firma sollte Erfahrung in diesem Gebiet haben;
- die Firma sollte eine Zulassung für die Dachreparaturarbeiten haben;
- vorteilhaft wäre, wenn sie ein Zertifikat und gute Referenzen der früheren Auftraggeber hätte;
- die Arbeitsqualität der Firma von entsprechenden Behörden positiv bewertet ist;
- die früheren Auftraggeber können diese Firma empfehlen;
- flexibles Zahlungssystem;
- die Firma hält sich an die gültigen Normen und Regeln;
- klare Angebote und verständliche, unterzeichnete Verträge;
-
wenn's nötig, sollte die Firma auch zusätzliche Arbeiten übernehmen können ;
- sie hält sich an die Feuerschutz-und Arbeitsschutzbestimmungen u.a. ;
- sie sorgt sich um die Schulung und fachliche Fortbildung ihrer Mitarbeiter;
- der Auftraggeber sollte über die Arbeitstermine, mögliche Risiken und die Auftragsdauer informiert sein;
- wäre zweckmäßig eine Zwischen-und Endkontrolle zu vereinbaren;
-
wäre zweckmäßig schriftliche Mitteilungen über die Vollendung einzelner Arbeiten zu bekommen;
- die Firma sollte eine Garantieverpflichtung für ihre Arbeiten eingehen.

Selbstverständlich schützen auch die vorgeführten Vorsichtsmaßnahmen nicht vor möglichen Fehlern bei der Suche eines Auftragnehmers, sie helfen aber sicherlich die Gefahr zu vermindern. Da die Dacharbeiten keine billige Angelegenheit ist, sollte man bevor man mit den Arbeiten beginnt, sich um einen guten Plan kümmern.

Die Sanierung des Dachbelags besteht aus einer Vielfalt von Arbeiten :

- es wird ein Plan für die Eindeckung vorbereitet;
- der Dachbelag wird ausgewählt;
- es wird die Art und das Verfahren der Befestigung durchdacht;
- es wird für die Bearbeitung der Nähte gesorgt;
- es wird für die nötigen Öffnungen gesorgt;
- die Arbeiten sollen technisch und professionell erledigt werden;
- eine gute Organisation auf der Baustelle ist ein Muß;
- es sollte der Arbeitsplan nicht fehlen;
- man sollte die Wetterbedingungen in Betracht ziehen.

Die endgültige Entscheidung sollte man erst nach der Berücksichtigung aller dieser Momente und nach dem Angebotsvergleich verschiedener in Frage kommender Auftragnehmer treffen. Man sollte auch nicht vergessen, daß in jedem einzelnen Fall der Arbeitsumfang sehr unterschiedlich sein kann.

Je nach dem Dachzustand kann man:
1. Den alten Dachbelag erhalten, die Luftblasen und Beulen öffnen. Die geöffnete Stellen werden getrocknet und bearbeitet. Dann kann man das Dach mit einem oder zwei neuen Belagschichten eindecken. Gewöhnlich wird dieses Verfahren bei den Notreparaturen verwendet oder in den Fällen, wenn man das Gebäude ohne Dachbelag nicht lassen kann.

2. Einen Teil oder den ganzen alten Dachbelag bis zur Betongrundlage entfernen. Dann wird die Gesamtfläche sauber und trocken gemacht, ein oder zwei Schichten von Neubelag verlegt. Diese Art von Sanierung ist zweckmäßig, wenn die Grundlage und die Dachneigung bis zu den eingebauten Fallrohren unbeschädigt sind.

3. Den ganzen alten Dachbelag entfernen. Bei dieser Dachsanierung sollte man eine neue Grundlage - eine Mischung aus Beton und Sand - verlegen, die Wasserdämmung der Fallrohre austauschen und mit einem neuen ein-oder mehrlagigen Belag eindecken. Diese Art von Dachreparatur erfordert die höchsten Kosten und den größten Arbeitsaufwand. Außerdem ist es in diesem Fall die provisorische Abdeckung als Schutz vor den möglichen Niederschlägen nötig.

Natürlich, wäre es gut zu wissen, worin der Unterschied bei ein-und zweischichtigen Dachbelägen liegt. Der zweischichtiger Belag ist eine Konstruktion zweier aufeinandergelegten und zusammengebundenen Belagschichten. Die Nähte der oberen und der unteren Schicht befinden sich an den unterschiedlichen Stellen. Auf diese Weise entsteht eine sichere Konstruktion, die bis zum Minimum das Wassereindringen vermindert. Diese Art des Dachbelags ist zuverläss bei den möglichen Beschädigungen der oberen Schicht, sie ist aber auch selbstverständlich teuerer als der einschichtige Belag.

Es gibt schon auf dem Markt die Dichtungsbahnen aus dem Bitumen von besonders guter Qualität, die sehr gut ihre Funktion erfüllen und als einlagig verlegt werden , falls die nötige Dachneigung vorhanden ist (mehr als 1:40). Wenn die Montagearbeiten gründlich und durchdacht durchgeführt werden, kann sicher auch ein billigerer einlagiger Belag verlegt werden. Es ist ratsam ihn zu verlegen, wenn man eine größere Dachneigung hat. Am besten kommen die Stoffqualitäten zur Geltung, wenn der Stoff gründlich und mit Hilfe hochwertiger Geräte eingebaut wird.

Selbstverständlich kann man das Dach auch selbstständig sanieren. So kann man die Kosten sparen, aber ohne nötiger Ausbildung kann die Sanierung mehr Schaden als Nutzen bringen. Falls Sie sich jedoch für eine eigenständige Dachreparatur entscheiden , sollten Sie wissen, daß die Dachpappe und das Ruberoid nicht nur billige, sondern auch kurzlebige Stoffe sind. Der Belag aus einfacher Dachpappe muß jedes dtritte Jahr und später jedes zweite Jahr mit einer speziellen Mastix beschichtet werden, obwohl das auch nicht vor nachfolgenden Sanierungen schützt.

Der neue Dachbelag aus Ruberoid erfordert nur einmal in 5 Jahren mit einem Mastixkitt beschichtet zu werden. Über die späteren Beschichtungen entscheidet man je nach der Abnutzung des Belags. Für die Reparatur verwendet man manchmal auch einen flüßigen Mastix, einen bis zu 90 Grad erhitzten oder kalten Mastix. Mit der Beschichtung des Mastix sollte man an der höchster Dachstelle beginnen und sich weiter nach unten arbeiten. Am bequemsten wäre es mit einer langen Teleskopbürste zu arbeiten. Eine sehr trockene Dachpappe kann man auch zweimal beschichten und mit dem Sand bestreuen (falls auf der Dachfläche die Luftblasen entstehen).

Wenn der Bahnbelag sich von der Grundlage abgelöst hat, wird die Reparatur wie folgt gemacht : die Dachpappe wird parallel dem Dachrand geschnitten und der untere Teil auf die Grundlage geklebt. Es wird ein 30 cm-breites und ein schnittlanges Band aus der Dachpappe vorbereitet. Die Grundlage, die Ränder der verlegten Dachpappe werden wieder mit dem Mastix gestrichen und in die Schnittstelle wird das vorbereitete Band eingefügt.

Die Löcher in der Dichtungsbahn werden mit einem Blatt aus der Dachpappe zugeklebt oder mit den zwei in Mastix eingeweichten Juteschichten ausgestopft. Das Blatt sollte wenigstens 10 cm außer Lochrand sein.

Falls in der Dichtungsbahn mehrere Löcher entstanden sind, sollte man sie reinigen, eine Schicht von Mastix auflegen und den alten Belag mit einer neuen eindecken. Man sollte gründlich entlang der Dachneigungsrichtung eindecken und aufpassen, daß die Ränder der Dachpappe aufeinender gelegt werden.Um die Entstehung der Luftblasen zu vermeiden, sollte man die Dachpappe fest an die Grundlage drücken. Am Dachablauf wird die Dachpappe mit den Metallbändern befestigt, um ihn vor Abriß durch einen starken Wind zu schützen
Eine gerechte Dachpflege sichert eine langjährige und zuverlässige Dachnutzung.

Asa.lt




Kategorien: Bitumenhaltige Beläge und Mastixkitt, Dächer (Thema), Steildächer