Weniger Baugenehmigungen im Land Brandenburg
2008-05-23 17:33
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, haben die Brandenburger Bauaufsichtsbehörden in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 insgesamt 1 435 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt (Vorjahr: 1 732). Von den geplanten 1 341 Wohnungen werden 1 085 Wohnungen neu gebaut; durch
Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Dachgeschossausbau, werden
dem Wohnungsmarkt weitere 256 Wohnungen zur Verfügung stehen. Die meisten
Baugenehmigungen für Wohneinheiten sind in den Kreisen Potsdam-Mittelmark,
Oberhavel und Märkisch-Oderland erteilt worden.
Die Anzahl der genehmigten Neubauwohnungen liegt mit über einem Viertel (-
26,2 Prozent) unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes. 962 Wohnungen (-10,7 Prozent) werden als Einheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern,
121 Wohnungen (-68,2 Prozent) in Geschossbauten geplant. Wie vom Amt für Statistik weiter gemeldet, wurden im Berichtszeitraum 145 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum 155) für den Neubau gewerblicher Bauten mit einer Nutzfläche von
124 300 m² erteilt. Die veranschlagten Kosten aller im ersten Vierteljahr 2008 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 303,7 Mill. EUR, das sind 16,8 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Über das Datenangebot der Baugewerbestatistik informiert:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
