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Internetzugang von Zuhause

Plaziert am: 2009-01-12 09:11   Aktualisiert am: 2009-10-15 14:24   Comments: 0   Views from 2009-08-25: 144

Internetzugang von Zuhause
2009-01-12 09:07

Allmächtiges Netzwerk

Kabel kann man eben in der Tiefe des Ozeans finden. Sie werden auch zur Elektrizitätsversorgung verlegt. Aber dafür interessiert man sich selten. Der Bedarf an Internetzugang im Wohnbereich weckt das Interesse an Kabelverlegung : „Welche Kabel brauche ich, können sie zusammen mit Telefon- oder Elektrizitätsleitungen verlegt werden, wie kann man diese Leitungen verstecken?" Die beste Variante ist geringe Zahl von Leitungen und eine gute Netzqualität, die von Kabelverlegung unabhängig ist.

Geschwindigkeit kann vieles

Die Lieferanten geben oft große Zahlen von Bit oder Byte an. Darum müssen zunächst Maßeinheiten für Datenmenge erklärt werden. Bit ist die kleinste Informationseinheit. Das Byte bezeichnet eine Zusammenstellung von acht Bit, weiter gibt es Kilobyte (1024 Byte), Megabyte (1024 Kilobyte), Gigabyte und Terabyte. Erfahrene Informatiker benutzen „Kibi" statt „Kilo", „Mebi" statt „Mega", aber es kommt selten vor. Wenn der Verkäufer Byte pro Sekunde angibt, muss diese Zahl aus 8 geteilt werden. So bekommt man Menge von Bits. Dasselbe kann man mit „Kilo" und „Mega" Bezeichnungen machen. In Standardsystemen werden Bit pro Sekunde angegeben. In komplizierten Systemmodellen werden Byte benutzt. Man kann Byte in Bits konvertieren und umgekehrt: 600 KB/s ist dasselbe als 5,5 Mb/s.

Netzwerke

Unter Internet wird ein globales Netzwerk verstanden, der den Austausch von Information und Daten umfasst. Diese Netzwerke sind virtuell und technisch untereinander verbunden (Interconected Networks). Der technische Anschluss des Computers ist nicht unbedingt nötig, damit es ein Teil vom Netzwerk wird. Es gibt „Wi-Fi" Technologie. Der Computer ist am Netz angeschlossen, aber zu Hause gibt es keine Kabel und Leitungen. Wie ist das möglich? Ist das zuverlässig? Man will Internetverbindung stabil, zuverlässig, langlebig, erfolgreich machen. Die Rückkoppelung sollte schnell und vollwertig sein.

Aus der englischen Sprache „Wi-Fi" übersetzt man als „drahtllose Netzwerkverbindung". Diese Technologie wird gebraucht, wenn das Kabelsystem nicht ökonomisch und schwer realisierbar ist. Das passiert oft, wenn das Büro sich in einem historischen Gebäude befindet. Dort ist Kabelverlegen verboten. Auch ist diese Technologie für diese Unternehmen erforderlich, die besonders mobil sind. Das Interesse an drahtllosem Internet steigt immer auf. Seine Geschwindigkeit ist schon 100 Mb/s. Aber dieser Zugang zu Internet hat auch Nachteile. Nicht alle PC haben Adapter für Wi-Fi, sie müssen also zusätzlich gekauft werden. In verschiedenen Ländern können auch Frequenzen unterschiedlich sein (z. B., Standard 802.11 wird in Russland nicht benutzt). Wenn man mit Wi-Fi nicht im Raum gearbeitet wird, müssen bestimmte Anforderungen eingehalten sein (jedes Wi-Fi System muss in Russland angemeldet sein). Weitere Nachteile - hoher Energieverbrauch; geringe Geschwindigkeit, wann mehrere Verbraucher im Netz gleichzeitig arbeiten. Drahtloses Netzwerk funktioniert nur im geringen Abstand (Signal wird meistens in 100 m Abstand abgegeben; im offenen Raum hat man ein 300-400 m breiten Abstand). Je breiter der Abstand ist, desto geringer wird die Geschwindigkeit. Die Hindernisse wie Wände aus Eisenbeton und eben Regen können die Verbindung stören.

Gibt es etwas, das mehr zuverlässig ist?

Internetzugang über Telefonleitungen

Man hat schon vergessen, dass es nur einfaches Modem („dial-up") früher zur Internetzugang reichte. Dazu war es genug, übliche Telefonleitungen im Haus zu haben. Aber die Telefonleitung kann oft unterbrochen werden. Ein anderer Nachteil liegt im langsamen Verbindungsaufbau. Dieser Anschluss ans Internet ist ganz einfach. Man braucht Modem und Telefonleitung zu haben. Datenübertragungsrate ist nicht schneller als 30-40 Kbit/s. Übliche Kabel von Telefonleitungen eignen zur Datenübertragung nicht besonders. Darum wurde Twisted-Pair-Kabel verwendet. Mit diesem Kabel wird Modem mit Stationspunkt im Haus verbunden.

Alte Modemen sind mit der Zeit modifiziert geworden. Neue modifizierte Version ist ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line). In diesem Fall werden auch Telefonleitungen zum Internetzugang gebraucht. ADSL steht für schnelle Datenübertragung. Das wird möglich, weil Verbraucher und Anbieter einen direkten Zugang zu einander haben. Die Telefonleitung wird in zwei Zusatzteilen geteilt. ADSL-Modem wird mit Telefonapparat verbunden. Zu dieser Verbindung  wird ein Splitter benötigt, damit Frequenzmultiplexverfahren möglich ist.

Wie schnell und wie qualitativ Internetzugang per ADSL-Modem ist, hängt nur von technischer Lage der Telefonleitung. Durchschnittliche Datenübertragungsrate ist bis 8 Mb/s. Für eine ADSL-Verbindung kann man sich entscheiden, wenn man Zuhause zuverlässige und qualitative Telefonleitungen hat. Man hat fast optimales Preis- und Qualitätverhältnis mit ADSL.

Internet und TV

Wenn man eine Kabel-TV hat, ist der Internetanschluss ganz einfach. Nur ein Kabel ermöglicht zwei Leistungen - Fernsehen und Internetzugang. Dieses Kabel wird noch als Koaxial-Kabel genannt. Zum Internetanschluss braucht man in diesem Fall keine Telefonleitung. Es reicht nur, TV-Kabel im Haus zu haben. Datenübertragungsrate liegt bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50Mb/s. Diese Leistung ist nicht billig, doch es gibt die Möglichkeit, den besten Tarif zu finden. Man soll nicht für Zeit, wie lange man Internet benutzt, bezahlen, sondern für bekommene Datenmenge. Dazu ist ein Kabel-Modem nötig. Sehr oft werden zum Preis auch Herstellungskosten eingetragen.

Internetzugang über Steckdose

Es gibt immer mehr Anzeigen: „Internet - direkt aus der Steckdose". Was ist das? Das Internet ist also zusammen mit Stromleitungen verlegt. Spezielle Adapter machen Elektrizitätsstrom zur Netzverbindng. Jede Steckdose ermöglicht also Zugang zu dem Internet. Mit dieser Technologie kann Datenrate von bis 200 Mbit/s sein. Diese Technologie ist zugleich eine gute Alternative zu „Ethernet"-Kabel. Internetzugang mit Hilfe vom Stromnetz und Adapter braucht keine besondere Anpassung.

Internetzugang über Satellit

Es gibt einzelne Häuser, wo ein Anschluss ans Internet ganz kompliziert ist. In diesen Fällen ist Internetzugang über Satellit möglich. Sehr große Bedeutung spielt die Qualität von Satellitschüssel, vom Konverter und auch vom Kabel. Ein „schlechtes" Kabel kann das Signal löschen und da wird auch die größte Satellitschüssel nicht helfen (besonders bei einer 20-30 m großen Abstand zwischen Coputer und Satellitschüssel). Kabelverlegung ist auch wichtig. Man muss alle Fußbodenleisten und alle Ecken in Betracht ziehen. Das hilft eine richtige Länge des Kabels zu wählen. Wenn das Kabel draußen auf den Säulen gehängt wird, muss man beachten, dass er nicht sehr gespannt wäre. Im Winter wird gespanntes Kabel noch kürzer werden und zugleich kann es beschädigt werden. Man kann heute schon spezielle Kabel kaufen, die für eine Verlegung unter Säulen geeignet sind. Sie haben einen speziellen Stoff drin, der von Rissentstehung schützt.

Kabelverlegung im Innen unterscheidet sich vom Kabelverlegung draußen. Ein spezielles Kabel wird im Draußen verlegt, weil hier ein großes Gefahr von Kälte und Eis ist. Es ist besser, das Kabel zusammen mit dem Draht verlegen (z. B. Auf dem Dach). Zuerst wird der Draht verlegt, dann kann man schon das Kabel am Draht befestigen. So wird Kabel mehr beschützt. Man muss auch nicht vergessen, Kabel etwas frei hängen zu lassen (wegen Temperaturschwankungen).

Nachdem Alles mit Satellitschüssel und richtiger Kabelverlegung in Ordnung ist, bleibt nur den Konverter zu wählen. Kabel mit dem Konverter kann mit einer Steckverbindung von Typ F verbunden werden. Man muss auch beachten, damit kein Wasser in Verbindungsstellen kommt. Das Kabel kann etwas gebogen werden, aber nicht zu viel, um Signalstörungen zu vermeiden. Damit das Signal nicht gestört wird, muss auch gleicher Abstand bei Kabelverlegung gehalten sein. Wenn man ein sehr langes Kabel hat, ist es erforderlich, daraus eine Spule zu machen. Dann wird Kabelverlegen viel einfacher und das Kabel wird sich nicht zusammendrehen.

Glasfaser

So ein Anschluss ans Internet wird verschieden genannt : „optische Faser", „Glasfaserkabel". Das ist Internetzugang per Glasfaser. Heute gibt es eine Ära von Glasfaserleitungen. Glasfaser ist mehr wirtschaftlich als Radio- oder Satellitsystemen. 70% von allen Internetverbindungen beruhen sich eben auf Glasfaser. Glasfaserverbindung hat eine Gewährleistung für 25 Jahre unabhängig von Wetterbedingungen. Mit Glasfaser werden Kontinenten verbunden. Mit Glasfaserkabel wird eine sehr schnelle und sichere Datenrate möglich. Datenübertragung erfolgt über Lichtimpulse. Ein spezifisches Glaskabel wird zur Transportierung von Daten verwendet. Damit die Datenübertragung nicht einseitig ist, besteht das Kabel aus zwei Glasfasern, die von einander isoliert sind. Die Kevlarschicht dient zur Dampf und Schutz von Glasfasern. Vom Außen ist Faser von Plastikhüllen umbeben. Daten sind beschützt, weil zum Anschluss spezielle Stecker verwendbar sind. Zurzeit weiß man keine Internetverbindung, die schneller als Glasfaser ist.

Glasfaserkabel kann an den Eisenbahnschienen, zusammen mit Strom-, Kanalisations- und Wasserleitungen, auf dem Fluss- und Seegrund, Straßen entlang verlegt werden. Glasfaserverlegung hat sich als über- und unterirdische Systeme entwickelt. Man unterteilt Glasfaserkabel in:

  • unterirdisch,
  • auf dem Land,
  • unter dem Wasser,
  • im Raum.

Es gibt auch äußere und innere Kabel. Örtliche (innere) Glasfaserkabel fassen Abonentstation und Verbindung von Kabelgruppe um. Glasfaserkabel können nach der Verlegungsweise in horizontalen und vertikalen Kabeln unterteilt werden. Sie haben kein Kupfer drin und das ist ihr wesentliches Merkmal. Diese neue Technologie leistet sehr große Datenübertragung. Die Einrichtung von dieser Technologie ist teuer, aber sie ist erforderlich, wenn Computer aus einem Netz sehr weit von einander sind. Das Signal wird fast nicht gestört und kann in Abstand bis 120 km transportiert werden. Der Nachteil von Glasfasertechnologie liegt vielleicht in Kabelverlegung, weil dazu eine bestimmte Erfahrung und neue Arbeitsmittel nötig sind.

Es gibt in der Welt zwei Arten von Glasfaserkabel: Multimode-Fasern (billiger, geringe Leistungsfähigkeit) und Singlemode-Fasern (teuer, bessere Leistungsfähigkeit). Der Unterschied liegt in differenter Transportierung von Signallicht. Beide Glasfaserkabel können in verschiedenen Gebieten verwendet werden. Wenn es die billige Variante reicht, dann braucht man kein teueres Kabel.

 Inneneinrichtung und Kabel

Bei allen Internetzugangsarten (Wi-Fi ist die Ausnahme) muss man Kabel benötigen. Womit muss man doch anfangen? Es ist erforderlich, zuerst Platz für Arbeit zu bestimmen. Wo steht der Computer? Was für Geräte werden daneben stehen? Fesnsehapparat oder andere Elektrogeräte? Das ist aktuell, wenn man einen Internetzugang über Steckdose hat. Es wäre erforderlich, Kabelverlegung zusammen mit Wohnungsrenovierung zu erledigen. Man kann die Wand bohren oder Kabel auf der Wandoberfläche verlegen. Hat man 2 - 3 Kabel, können sie unter Fußbodenleisten verborgen werden.

Welche Kabelarten können zusammen verlegt werden? Kabel für TV, Telefon und Internet haben niedrige Spannung. Elektrizitätsleitungen transportieren Strom mit hoher Spannung. Kabel mit niedriger Spannung können zusammen verlegt werden, aber man kann sie zusammen mit Kabel von hohem Strom nicht verlegen. Die Möglichkeit von Störungen und eben Brandgefahr ist ganz groß. Kabel mit Niedrigspannung müssen wenigstens in Abstand von 20 cm von Stromleitungen verlegt werden. Sonst wird TV- oder Radiosignal gestört, die Datenübertragungsrate wird gering. Man muss auch beachten, dass sehr langes Kabel durch mehrere Störungen aufgefallen wird.

Alle Kabel mit Niedrigspannung können mit Hängedecke versteckt werden. Hier kann man Platz nicht nur für Kabel, sondern auch für Stecker und Kommutatoren finden.

Ein Typ von Kabeln wird „verdrillte oder twisted Pair" genannt. Dieses Kabel wird oft von Lieferanten angeboten. Wenn man selbst dieses Kabel kauft, ist UTP4 (8 Ader) erforderlich. Spezialisierte Unternehmen wählen und verlegen Kabel selbst. Oft wird UTP5 oder 5e verwendet. Man darf Twisted-Pair-Kabel nicht zusammendrücken, weil Datenübertragungsrate langsamer wird. Dieses Kabel passt für längere als 100 m Abstände nicht - Signal wird kein Ziel erreichen. Zur Stromversorgung wird Kommutator/Switch gebraucht. Ein 5 Port/Anschluss Switch ist der kleinste. Für Kabel mit Niedrigspannung sind spezielle Steckdosen nötig. Steckverbinder haben ihre Bezeichnung: RJ-11 passt für Telefonanschlussleitungen, RJ-45 (8P8C) - für Internet.

Über Internetkabel muss man mehr wissen. LAN (Ethernet) Technologie beruht sich auch auf „verdrillte Paare". Während der Verlegung ist nicht erforderlich, das Kabel sehr stark zu ziehen oder zu biegen, damit datenübertragender Kern nicht beschädigt wird (was Störungen im Netz erzeugen kann). Zulässige Zugkräfte und Biegeradien müssen eingehalten werden.

Twisted-Pair-Kabel hat meistens eine graue Abschirmung. Eine orange Abschirmung zeigt, dass dieses Kabel brandfest ist. Auch ist es zu Innenräumen bestimmt. Übliche Kabelform ist Oval, aber es gibt auch flachförmige Kabel, deren Verlegung unter Fußbodenbelag sehr bequem ist. Für Außenverlegung bestimmte Kabel haben wasserbeständige Abschirmung (aus Polyethylen). Twisted-Pair kann ein- oder mehradrig sein. Einadriges Kabel ist mehr für Wandinstalationen und für feste Verlegung geeignet. Mehradriges Kabel ist besser für Ausformen geeignet. Bei einem mehradrigen Kabel wird jedoch das Signal etwas gelöscht.

Spezielle Schächte dienen zur Versteckung von der Kabelverlegung. Diese Schächte sind für innere Montage bestimmt. Sie können aber auch im Raum offen montiert werden. Kabelschachten sind mit Zinkchrom bedeckt, darum sehen sie ganz gut in Hi-Tech Inneneinrichtung. UTP-Kabel kann zusammen mit Kabel, die eine hohe Spannung transportieren, verlegt werden, weil im Schacht ein Spliter B36 ist.

Lieferanten

Lieferanten sind Unternehmen, die Nutzer mit Internetanschluss ausstatten. Meistens leisten die Lieferanten Zugang zu Internet über kommutierte Kanäle. Wenn man Bedarf an ein schnelles Internet hat, ist angebotenes Kabelsystem sehr wichtig.

Internetzugang über ADSL ist am schwächsten. Qualität von Datenrate ist direkt von Netzqualität abhängig. Der Lieferant wird vielleicht nicht antworten, wie schnell der Nutzer mit ADSL arbeiten wird. Die Geschwindigkeit ist von vielen Faktoren abhängig: Qualität von Telefonleitungen, Kabellänge (je länger, desto langsamer), Durchmesser von Adern (je dünner, desto schneller). Der Nutzer kann seine Wohnort und Qualität von Telefonleitungen nicht wechseln. Der Lieferant muss qualitative Kabelverlegung gewährleisten. Heutzutage ist Konkurrenz in diesem Gebiet groß, darum schenken die Lieferanten mehr Aufmerksamkeit für ihre Arbeitsqualität.

ADSL wird mit der Zeit durch VDSL (modifizierte ADSL) ersetzt. Mit VDSL wird sehr schnelle digitale Übertragungsart bezeichnet. Dieses Netzwerk ist eine Kombination von Kupfer- und Glasfaserleitungen. Die Glasfaser transportiert das Datensignal bis zu örtlichen Vermittlungsstelle, von wo aus es über das Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen wird.

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