Dämmplatte Okaphone 15

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Trumpas aprašymas

Kunstharzgebundene, stabile und hoch verdichtete, ca. 15 mm dicke Polyesterfaserplatte
 

zur Entkopplung und Trittschalldämmung 

für erhöhten Geh- und Wohnkomfort 

verformbar und bruchfest 

verrottungsbeständig 

schneid- und sägbar 

Kunstharzgebundene, stabile und hoch verdichtete, ca. 15 mm dicke Polyesterfaserplatte zur Entkopplung und Herstellung trittschall- und wärmegedämmter Verlegeflächen unter geeigneten Keramik- und Naturwerksteinbelägen im Innenbereich. Als dämmende Zwischenschicht im Renovierungsbereich und auf schlecht gedämmten Untergründen im Alt- und Neubau. Erhöhung des Wohn- und Gehkomforts bei geringer Einbauhöhe.

 

 Technische Daten

Farbe

hell

Anwendungsgebiet

 

innen, an Wand und Boden

Format

100 x 60 cm = 0,6 m²

Dicke

 

ca. 15 mm

Flächengewicht

ca. 12,0 kg/m²

Trittschallverbesserung

 

ca. 13 dB nach DIN 52 210 (unter Fliesenbelag)

Wärmeleitfähigkeit
nach DIN 52 612

ca. 0,08 W/mk

Brandklasse nach
EN 13501-1

 

B2

Fußbodenheizung

nicht auf Fußbodenheizung geeignet

Lagerung

 

trocken und auf ebener Unterlage

 Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss trocken, fest und sauber sein. Es eignen sich z.B. Beton, Estrich, Putze, Mauerwerk, Holzdielen, verschraubte Spanplatten V 100 (OSB-3, OSB-Bau), Stein, Stahl und Keramikbeläge.
Unebenen Untergrund vor Einbau der Dämmplatten mit Servofix-, Servoplan- oder Servocret-Spachtelmassen ausgleichen. Bei gering verformbaren Untergründen (z.B. Holz) faserarmierte Spachtelmasse Servoplan S 444 verwenden.Die jeweiligen Untergründe sind entsprechend zu grundieren, z.B. mineralische Untergründe mit Okamul GG, Okatmos UG 30 oder Holz mit Okatmos UG 30, Okamul PU-V schnell oder Okapox GF.

 Verarbeitung

Okaphone 15 Dämmplatten im Verband (versetzte Stoßfugen) zunächst lose und passgenau auslegen, bei Holzdielenböden quer zur Holzdiele (Kreuzfugen vermeiden). Platten mit Kreissäge oder Stichsäge zuschneiden. Danach Platten aus der Mitte entnehmen und mit Servoflex K-schnell SuperTec mit einer Kammspachtel Zahnung 6-8 mm bei einem Verbrauch von ca. 1,6 - 2,2 kg/m² verkleben. Bei Anwendung anderer Verlegewerkstoffe bei der Kiesel Anwendungstechnik rückfragen. Platten innerhalb von ca. 15-20 Minuten einlegen und fest andrücken.
Vor Beginn der Verlegearbeiten den erforderlichen Wandabstand am Randanschluss bzw. den Anschluss zu aufgehenden Bauteilen ausbilden. Hierzu herkömmliche Estrichdämmstreifen verwenden. Diese Streifen dürfen erst nach Abschluss der Ausfugarbeiten abgeschnitten werden. Nach Erhärtung des Dünnbettmörtels, bei Servoflex K-Schnell SuperTec nach frühestens ca. 2 Stunden, die Stöße der Platten mit Klebeband, z.B. Tesa-Krepp 20 mm breit, überkleben um das Entstehen von Mörtelbrücken zu verhindern.
Beim Einspachteln von geeigneten Netzheizmatten kann die faserarmierte Schnellspachtelmasse Servoplan S 444 oder ein Flexmörtel von Kiesel verwendet werden. Maximale Schichtdicke 5 mm.
Die Verlegung von Keramik- oder Naturwerksteinbelägen auf der Okaphone 15 Dämmplatte kann nach vollständiger Erhärtung des Verlegewerkstoffs erfolgen. Hierzu eignen sich als Belagsmaterial keramische Beläge aus Steinzeug mit einer Dicke über 8 mm. Bei Naturwerksteinbelägen nur entsprechend harte Sorten (z.B. Granit oder Gneis) bei einer Mindestdicke von über 15 mm oder einer Bruchfestigkeit von 1500 N verwenden. Mindestformat 100 cm² (Fliesengröße 10 cm x 10 cm). Auf sich durchbiegenden Deckenkonstruktionen (Durchbiegung max. L/300) max. 900 cm² (Fliesengröße 30 cm x 30 cm). Beim Einsatz größerer Formate Rücksprache mit der Anwendungstechnik.
Für den Einsatz in Feuchträumen der Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse 0 mit Okamul DF, Servoflex DMS 1K, oder Servoflex DMS 1K-schnell SuperTec eine Verbundabdichtung aufbringen.
Belag mit einem Dünnbettmörtel, z.B. Servoflex K-Schnell SuperTec, Servoflex-Trio-SuperTec oder Servoflex K-Plus SuperTec verlegen. Eine vorherige Grundierung oder Spachtelung ist nicht erforderlich. Auf eine vollflächige Bettung des Belagsmaterials achten.
Bei Servoflex K-Schnell SuperTec nach frühestens ca. 8 Stunden und bei Servoflex K-Plus SuperTec oder Servoflex-Trio-SuperTec nach frühestens ca. 12 Stunden verfugen. Hierzu eine flexible Fugenmasse wie Servoperl, Servoperl-Schnell oder Servoflex F verwenden.
Beachten Sie die Hinweise "Einsatz von Entkopplungssystemen" herausgegeben vom Fachverband Fliese und Naturstein.

 

 Zur Beachtung


Die im Merkblatt angegebenen Trittschallverbesserungswerte sind vom beauftragten Prüfinstitut am Prüfstand ermittelt worden. Diese Werte lassen sich nicht auf andere Bauprojekte übertragen, da objektbezogen andere Deckenaufbauten vorliegen. Zur Feststellung der Trittschallverbesserungswerte am Objekt muss eine Probeverlegung erfolgen und in diesem Zusammenhang der Trittschallwert vor und nach der Maßnahme vor Ort ermittelt werden.
Die Angaben basieren auf Erfahrungswerten und sind als allgemeine Hinweise zu verstehen. Eine Haftung für das Gelingen der Arbeiten können wir nicht übernehmen, da wir auf die Baustellenbedingungen und die sachgemäße Verarbeitung keinen Einfluss haben. Auf alle Fälle empfiehlt sich vor der Anwendung ein praktischer Versuch.

 
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