Hoch flexibler Leicht-Flex-Fliesenkleber Servolight S2 SuperTec

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Trumpas aprašymas

Zementärer Dünnbettmörtel. Fliesenkleber im Innen-, Außen- und Unterwasserbereich. Fliesenkleber zum Verlegen von keramischen Fliesen und Platten.

ca. 30 % höhere Flächenleistung 

sehr hohe Verformbarkeit nach EN 12 002 > 5 mm 

extrem leichte Verarbeitung 

sehr hohe Standfestigkeit 

sehr hohe Scherfestigkeit 

 Eigenschaften und Einsatzgebiete

Standfester, hoch flexibler, zementärer Dünnbettmörtel zum Verlegen von keramischen Fliesen und Platten, Feinsteinzeug, Porzellanmosaik im Innen-, Außen- und Unterwasserbereich nach EN 12 004 C2FTE-S2.

Aufgrund der sehr hohen Kunststoffvergütung eignet sich Servolight S2 SuperTec für Untergründe mit Restschwindverhalten wie z. B. Ortbeton (mindestens 28 Tage alt), darüber hinaus für Untergründe wie Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten, Heizestriche auf Basis Zement oder Calciumsulfat (entsprechende Normen und Merkblätter beachten), Gussasphaltestriche und Porenbeton sowie im Trockenbereich ebene, tragfähige Holzspanplatten (min. V 100) und OSB-Platten.

Geeignet für den Einsatz auf Balkonen, Terrassen und an Fassaden sowie der Verlegung von Glasmosaik im Unterwasserbereich.
Auch geeignet, um Unebenheiten im Untergrund (beispielsweise Mauerwerk, Putz, Estrich) bis zu einer Schichtdicke von 15 mm vor Verlegearbeiten auszugleichen.

 

Technische Daten

Farbe

grau

Anwendungsgebiet

 

Innen-, Außen**- und Unterwasserbereich**,
an Wand und Boden

Auftragsstärke

max. 15 mm

Verarbeitungstemperatur

 

+5°C bis +25°C (Untergrund)

Temperaturbeständigkeit

-20°C bis +80°C

Wasserzugabe

 

ca. 7,6 l / 15 kg Pulver

Reifezeit

ca. 5 Minuten (nochmals umrühren)

Verarbeitungszeit*

 

ca. 3 Stunden

Einlegezeit*

ca. 30 Minuten

Begehbar*/Verfugbar*

 

nach ca. 12 Stunden

Kennzeichnung nach GefStoffV

reizend

GISCODE

 

ZP 1 - chromatarm nach TRGS 613

Lagerung

Im verschlossenen Originalgebinde ca. 12 Monate, in trockenen Räumen

*

 

Bei +20°C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen verlängern diese Werte entsprechend.

**

Im Außenbereich ist eine weitgehend vollflächige Bettung des Belagsmaterials erforderlich (Buttering-Floating).

 

Untergrundvorbereitung


Der Untergrund muss belegreif, sauber und tragfähig sein. Bei Verlegung auf noch schwindenden Untergründen die Feldgrößen durch Anordnung von Bewegungsfugen begrenzen. Im Innenbereich saugfähige Untergründe mit Okamul GG oder Okatmos® UG 30 vorstreichen. Auf Calciumsulfatestrichen mindestens 24 Stunden Trocknungszeit einhalten. Bei erforderlichen Schichtdicken über 5 mm auf Calciumsulfatestrichen mit der Epoxidharzgrundierung Okapox GF grundieren oder Unebenheiten durch vorziehen von Servolight S2 SuperTec ausgleichen und anschließend trocknen lassen. Auf Gussasphaltestrichen beträgt die max. Schichtdicke grundsätzlich 5 mm.
Nicht saugfähige Untergründe, wie z.B. Terrazzo, alte Keramikbeläge mit Grundreiniger gründlich reinigen, trocknen lassen und mit Okatmos® UG 30 grundieren.

Alte, fest haftende homogene PVC-Beläge im trockenen Innenbereich mit Grundreiniger gründlich reinigen, trocknen lassen, anschleifen und mit einem Industriestaubsauger absaugen. Anschließend mit Okatmos® UG 30 grundieren.

Metalluntergründe wie Stahl, verzinktes Blech und Aluminium im trockenen Innenbereich müssen formstabil (biege- und schwingungsfrei)und rostfrei vorliegen und vor der Verlegung mit Aceton entfetten. Anschließend mit Okatmos® UG 30 grundieren.

Holzspanplatten müssen trocken (Holzfeuchte <= 10% ) vorliegen. Die Mindeststärke am Boden beträgt 25 mm, an der Wand 19 mm. Sie müssen fest mit der Unterkonstruktion verschraubt sein (Schraubenabstand maximal 40 cm), Nut und Feder sind zu verleimen. Holzspanplatten mit Okatmos® UG 30 bei einer Trocknungszeit von mindestens 24 Stunden grundieren.
Im Außenbereich Kontaktschicht mit Klebemörtel vorziehen. Auf gereinigten keramischen Altbelägen im Außenbereich eine vollflächige, mind. 2 mm dicke Glättspachtelung herstellen. Auf diese Spachtelschicht nach Begehbarkeit den Belag verlegen.

Verarbeitung


Servolight S2 SuperTec mit sauberem Wasser klumpenfrei anrühren. Nach ca. 5 Minuten Reifezeit nochmals umrühren. Falls erforderlich, Mörtelviskosität durch geringes Verändern der Wasserzugabe einstellen. Zunächst mit der glatten Seite der Kammspachtel eine Kontaktschicht aufziehen. Anschließend mit der entsprechenden Kammspachtel (siehe Tabelle) Servolight S2 SuperTec auf den Untergrund aufziehen und das zu verlegende Material innerhalb der Einlegezeit in das Kleberbett einschieben und andrücken. Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes/Belags kann noch innerhalb von ca. 25 Minuten korrigiert werden.

Reinigung


Belag und Werkzeug umgehend mit Wasser reinigen.

Werkzeug und Verbrauch (DIN 18 157 Teil 1)


Größte Kanten-
länge des Belags
Zahntiefe der
Kammspachtel
Verbrauch
(Pulver)
bis 50 mm 3 mm (TKB C3) ca. 0,7 kg/m²
51-108 mm 4 mm (TKB C1) ca. 0,9 kg/m²
109-200 mm 6 mm (TKB C2) ca. 1,3 kg/m²
über 200 mm mind. 8 mm
(TKB C4 und größer)
ca. 1,8 kg/m²
Verbrauch ist abhängig u. a. von der Untergrundbeschaffenheit

Zur Beachtung


Die Angaben basieren auf Erfahrungswerten und sind als allgemeine Hinweise zu verstehen. Eine Haftung für das Gelingen der Arbeiten können wir nicht übernehmen, da wir auf die Baustellenbedingungen und die sachgemäße Verarbeitung keinen Einfluss haben. Auf alle Fälle empfiehlt sich vor der Anwendung ein praktischer Versuch.

Verpackung/Palettierung


Verpackung Artikelnummer
54 x 15 kg Papiersäcke   13030

42 Einheiten 4 x 3 kg

  13103

 
 
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