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Heinrich Stade GmbH + Co. BOHRUNTERNEHMEN KG

Großbrunnen für den Wasserwerksbau, Betriebswasserbrunnen für Industrie und Gewerbebetriebe, Erstellung von Brunnenstuben aus Beton-Fertigteilen unter Gelände, Erstellung von Brunnenstuben aus glasfaserverstärktem Polyester über Gelände "System Brechtel", Erstellung von Grundwassermeßstellen. Hamburger Straße 143, Heide
Telefon: +49 (0)4 81 8 60 71, E-Mail: [email protected]

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Brunnen: Wahrheit und mythen
Drucken 2010-01-18 08:23  

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Schacht- oder Bohrbrunnen wählen? Wir haben uns für Schachtbrunnen entschieden ...

 Befindet sich Grundwasser auf dem Gehöft in der Tiefe von 5 bis 20 Metern, dann reicht ein Schachtbrunnen aus, um genug Wasser für Haushalt und Gartenbewässerung zu gewinnen. Es gibt auch Schachtbrunnen mit mehr als 30 Meter Tiefe. Aber so einen tiefen Schachtbrunnen zu errichten kann es im Vergleich mit Bohrbrunnenbau mehr kompliziert und nicht wirtschaftlich sein. Besonderheiten des Geländes müssen auch eingeschätzt werden. Wasser aus dem Schachtbrunnen, der sich im moorigen Gelände befindet, darf man nicht trinken, weil auch Hochwasser drin kommen kann. Die Wahl „Schacht- oder Bohrbrunnen" wird meistens von Kosten beeinflusst. Einrichtung eines kleinen Schachtbrunnens kostet billiger als Bohrung. Gewährleistung für qualitativen Schachtbrunnen - 50 Jahre (in 3 - 4 Jahren kann es moorig werden, aber es ist ihn einfacher als Bohrbrunnen zu reinigen). Auch die Renovierung vom Schachtbrunnen ist nicht so kompliziert. Zustellung eines Bohrwerkzeuges kann Zäune, Wiesen beschädigen.

Wann wird der Schachtbrunnen gegraben?

Es gibt keinen wesentlichen Unterschied. Der Schachtbrunnen kann das ganze Jahr eingerichtet werden, weil Verfrostung der Erde bis 1,2 Meter reicht und selten tiefer ist. Vorgesehener Ort kann mit Lagerfeuer erwärmt werden. Im Frühling kann man sich wegen der Tiefe irren, weil das Grundwasser hoch ist: Im April ausgegrabener Brunnen kann im Winter austrocknen. Jahreszeitlich bedingte Wasserstandschwankung umfasst 1 - 2 Meter.

Winter und Herbst passen am besten, weil das Grundwasser in der tiefsten Lage ist. Ist die Wasserlage niedriger geworden, kann der Brunnen durch kleiner (0,7 m) Betonschachtring tiefer gemacht werden.

Wo wird der Schachtbrunnen gegraben?

Aus alten Zeiten kommen viele Aberglauben, die mit dem Schutz von Katastrophen, mit Auferstehung von Toten und sogar mit Ortsbestimmung des Brunnens verbunden sind. Im Mittelalter haben Leute mit Maibaum- oder Haselstrauchruten Wasser gesucht. Heute macht man das mit einer Drahtrute. Die Rute dreht sich wegen Resonanz und sehr kleinen Fingerbewegungen, was man oft für „übernatürliche Kräfte" hält. Alles ist viel einfacher: Haben die Nachbarn einen Brunnen - kann man mutig seinen Eigenen graben. Gibt es kein Brunnen bei Nachbarn, dann kann eine Probebohrung gemacht werden. Keine Rute, kein Medium wird hier hilfreich.

Grundwasserleitung (Schicht mit bestimmter Dichte, der zur Wasserleitung geeignet ist) kann einige Quadratkilometer breit sein. In dieser Fläche fließt Wasser aus oberen Schichten in die Untere. Gesteinbeschaffenheit lässt fließendes Wasser durch verschiedene Poren und Klüften filtrieren. Ein so unterirdischer Strom fließt langsam und ununterbrochen. Auf dieser Fläche ausgegrabener Schachtbrunnen wird funktionieren. Methode mit Ruten hat keine Einfluss dazu.

Der Besitzer selbst muss richtigen Ort für Brunnen wählen. In 60er Jahre gab es in Amerika Leute, die mit Zaubersprüchen Regen kontrollieren möchten. Vom Wetter hängte es ab, ob sie Geld bekommen oder im Misserfolg sogar ermordet werden.

Wie wird Schachtbrunnen gegraben?

 Wenn die Sprache über Handarbeit geht, wird Schachtbrunnen gewöhnlich von drei Leuten gegraben. Der Eine arbeitet mit Spaten oder Brechstange und macht Eimer füll vom Boden. Der Andere zieht diesen Eimer mit Hilfe von Hebelwinde und schüttet Lehmboden auf bestimmter Stelle aus. Haufen von Lehm wird immer größer. Der Dritte ruht sich aus. Steinen werden mit Brechstange beseitigt am Hebelwinde geseilt und nach oben gehoben. Das ist eine intensive Arbeit und die Arbeiter wechseln sich oft. Bei 3 Meter Tiefe reicht Temperatur bis 10oC, Feuchtigkeitsmenge ist groß, Brunnen wird nicht gelüftet. Der ganze Prozess sieht interessant und zugleich düster aus.

Populär sind Eisenbetonringe: 0,9 m hoch und 1 m breit. Ein Betonring wiegt 700 - 750 Kg. Der erste Betonring wird in die Grube gestellt, der Nächste wird draufgelegt. Die Arbeit erfolgt durch Hand. Boden unter dem unteren Betonring wird weggegraben. Alle Betonringe senken wegen Schwerkraft immer tiefer. Der Schacht aus Betonringen wird immer größer und endlich fast Grundwasser. Leichter Boden - Sand und wenig lehmiger Boden - lässt schneller arbeiten, 2 - 3 Betonringe werden während einer Schicht gelegt. Feuchter Lehmboden, steinreicher Boden machen diese Arbeit schwerer. Grundwasser leitendes Gebiet wird durch Temperatursenkung im Brunnen und kleine Wasserströmchen auf den Wänden erkennt.

Brunnen kann auch auf anderer Weise eingerichtet sein, wenn das Boden trocken und fest ist. Erstens wird Schacht des Brunnens gegraben. Dann werden Betonschachtringe mit Hebelwinde heruntergelassen.

Schutz vom Oberflächenwasser

Damit kein Oberflächenwasser drin kommt, werden Ritzen zwischen drei unteren Betonschachtringen mit Mörtel bespachtelt. Wann Mörtel aushärtet, wird der Brunnen weiter gegraben. Gewöhnlich tauchen eins oder zwei Betonschachtringen in den Grundwasserleiter. Rest von Fugen wird aus innerer Seite mit Mörtel abgedichtet. Der Mörtel hat auch flüssiges Glas drin. Boden des Brunnens wird 20 - 30 cm mit Kies befüllt, so wird ein Filter für Wasser gebildet.

Das Gebiet außerhalb Betonring wird mit Kies und Sand gefüllt, damit kein Regens- oder Schneewasser in Brunnen fließt. Oben folgt eine Abdichtung mit Lehm, weil es wasserundurchlässig ist. Der obere Betonschachtring wird über Geländekarte stehen gelassen, darum sollen Fugen besonders sorgfältig abgedichtet sein.

Es muss genug Wasser im Brunnen sein, um eine Pumpe versenken zu können. Das Wasser muss so lang wie möglich gepumpt werden.

Vorsicht!

Der Brunnen muss gemäß Arbeitsschutzanforderungen eingerichtet sein. Aber das kommt nicht oft vor. Diese Arbeit ist schwer und gefährlich, das Risiko von Traumen und sogar Todunfällen ist besonders groß. Lockerer Sand kann auf dem Arbeiter fallen, eine Verletzung wegen unstabilen Betonringen ist auch möglich. Das soll in Betracht gezogen werden, wenn man zwischen „graben und bohren" wählt.

Arbeitgeber trägt Verantwortung dafür, wann er illegale und billig bezahlbare Arbeitskraft einstellt.

Brunnengestaltung

 Ein kleines Dach wird oben dem Brunnenschacht gebaut. Hier wird auch hölzerne Haspel mit Metallkurbel eingerichtet. Der Eimer wird am Seil mit der Kette befestigt, damit er ins Wasser taucht. Es ist möglich, ein Brunnenhaus zu bauen oder Brunnen mit Steinen, Ziegeln zu dekorieren. Mit Holzbalken verkleideter Brunnenschacht sieht besonders schön aus. Wenn Boden um Brunnenschacht wieder fest wird, können hier Fliesen verlegt werden.

Schacht- oder Bohrbrunnen? Trotzdem haben wir uns für Bohrbrunnen entschieden ...

Es ist nicht richtig, Schachtbrunnen mit dem Bohrbrunnen zu vergleichen. Im Sandboden eingerichteter Bohrbrunnen hat technologisch mehr Vorteile als der Schachtbrunnen. Alle Kanalisationsanlagen sollen sich in 200 m Abstand vom Schachtbrunnen befinden. Diese Norm wird meistens mit Abweichung verwirklicht. Alle Wasserversorgungsprobleme werden mit einem Bohrbrunnen gelöst. Grundwasserleiter befindet sich in Kalkstein in verschiedener Tiefe (von 20 bis 200 m). Bohrbrunnen kann bis 50 Jahren gebraucht werden, seine Wassermenge ist unbegrenzt und nur von der Saugkraft der Pumpe abhängig. Es gibt die Möglichkeit autonome Wasserversorgung zu automatisieren und bequem zu benutzen.

Man lässt sich streiten, ob der Schachtbrunnen der einfachste und billigste Weg zur Wassergewinnung ist. Seine Wasserqualität ist fragwürdig. Im Haushalt gebrauchtes Wasser kann auch drin kommen. Im Frühling oder wenn es regnet, wird das Wasser trübe. Ohne ständige Benutzung können Schachtbrunnen und sogar kleiner Bohrbrunnen verschlammt werden. Wassermenge ist von Niederschlägen und Jahreszeitschwankungen abhängig.

Die Zeiten sind vorbei, wann ungekochtes Brunnenwasser getrunken war. Damals war es gesund, heute nicht mehr. Man hatte früher Brunnen für mehrere Bewohner eingerichtet und es wurde sehr tief gegraben. Auch gab es damals keinen sauren Regen.

Bedeutung des Schachtbrunnens (er war so wichtig wie Markt in Osten, um Neuigkeiten zu verbreiten) ist zusammen mit Leben in Gemeinden in die Vergangenheit gegangen.

Statt eines Schachtbrunnens brauchen wir einen Bohrbrunnen. Auch sein Wasser muss filtriert und zum Gebrauch gekocht werden. Wir haben uns also für Bohrbrunnen entschieden! Aber Aufgaben und Möglichkeiten können individuell sein.

Allesbauabc.de


Kategorien: Schachten und Brunnen, Wasser